Kurzüberblick
- Käufer sollten etwa 10 bis 12 % zusätzlich zum Immobilienpreis einplanen
- Beim Kauf von Bestandsimmobilien in Andalusien fällt in der Regel eine Grunderwerbsteuer von 7 % an
- Bei Neubauten werden stattdessen Mehrwertsteuer und Stempelsteuer berechnet
- Die Anwaltskosten liegen normalerweise bei etwa 1 %
- Notar- und Grundbuchkosten sind verpflichtend
- Bei einer Finanzierung über eine Hypothek können zusätzliche Bank- und Bewertungskosten entstehen
- Wechselkursschwankungen können sich für ausländische Käufer erheblich auswirken
- Eine sorgfältige Budgetplanung verhindert spätere unangenehme Überraschungen
Vor Kurzem sprachen wir mit einem britischen Paar, das eine Immobilie in der Nähe von La Cala de Mijas kaufen wollte und überzeugt war, finanziell bestens vorbereitet zu sein.
Dann kamen die endgültigen Zahlen.
Steuern. Anwaltskosten. Notargebühren. Grundbuchkosten.
Plötzlich benötigten sie fast 30.000 € mehr als ursprünglich erwartet.
Das passiert ausländischen Käufern in Spanien ständig, weil sich die meisten Menschen ausschließlich auf den Immobilienpreis konzentrieren. Tatsächlich kommen beim Immobilienkauf an der Costa del Sol in der Regel weitere 10 bis 12 % zum Angebotspreis hinzu, sobald alle Nebenkosten berücksichtigt werden.
Bei Hayes Homes sind wir der Meinung, dass Käufer die tatsächlichen Kosten kennen sollten, bevor sie eine Entscheidung treffen – nicht erst danach.
Die Grunderwerbsteuer ist meist der größte Kostenpunkt
Beim Kauf von Bestandsimmobilien in Andalusien zahlen Käufer derzeit die sogenannte Grunderwerbsteuer (ITP).
Diese stellt oft die größte zusätzliche Ausgabe beim Immobilienkauf dar.
In Andalusien liegt der allgemeine Steuersatz derzeit für viele Bestandsimmobilien bei 7 %.
Das bedeutet:
| Immobilienpreis | Geschätzte Grunderwerbsteuer |
| 250.000 € | Ca. 17.500 € |
| 400.000 € | Ca. 28.000 € |
| 600.000 € | Ca. 42.000 € |
Bei Neubauten gelten andere Regelungen
Beim Kauf eines Neubaus fallen statt der Grunderwerbsteuer 10 % Mehrwertsteuer sowie 1,2 % Stempelsteuer an.
Manche Käufer gehen davon aus, dass Neubauten dadurch automatisch günstiger sind. In der Praxis sind die Gesamtkosten des Immobilienkaufs jedoch oft ähnlich, sobald alle Nebenkosten korrekt berücksichtigt werden.
Wichtig ist, die Gesamtausgaben zu kennen, bevor eine Immobilie reserviert wird.
Anwaltskosten sind wichtiger, als viele Käufer denken
Einige Käufer versuchen immer noch, Geld zu sparen, indem sie auf unabhängige Rechtsberatung verzichten.
Das ist riskant.
Ein kompetenter Anwalt prüft vor dem Abschluss unter anderem Schulden, Eigentumsverhältnisse, Baugenehmigungen, Lizenzen und die rechtliche Konformität der Immobilie.
Die Anwaltskosten liegen normalerweise bei etwa 1 % des Kaufpreises und machen oft den Unterschied zwischen einem reibungslosen Kauf und einem späteren, sehr teuren Fehler aus.
Günstige Immobilien werden oft teuer
Dies ist eine der größten Fallen auf dem spanischen Immobilienmarkt.
Eine günstige Immobilie kann zunächst attraktiv erscheinen, doch sobald Steuern, Renovierungen, Möbel, Klimaanlage, Anwaltskosten und Gemeinschaftskosten hinzukommen, steigen die Gesamtausgaben schnell deutlich an.
Erfahrene Käufer konzentrieren sich auf die gesamten Eigentumskosten und nicht nur auf den Angebotspreis.
Warum Käufer sich für Hayes Homes entscheiden
Hayes Homes unterstützt seit 2007 internationale Käufer beim Immobilienkauf an der Costa del Sol.
Das Unternehmen legt großen Wert auf Transparenz, da ein Immobilienkauf im Ausland schnell kompliziert werden kann, wenn Käufer mit unbekannten Abläufen und widersprüchlichen Informationen konfrontiert werden.
Kunden erhalten bereits vor der Entscheidung für eine Immobilie eine realistische Einschätzung zu Steuern, Anwaltskosten und den gesamten Kaufnebenkosten.
Manchmal brauchen Käufer einfach jemanden, der ehrlich genug ist zu sagen:
„Diese Immobilie könnte Ihr Budget stärker belasten, als Sie denken, sobald alle Kosten berücksichtigt werden.“
Gute Makler sagen das trotzdem.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel zusätzlich sollten Käufer beim Immobilienkauf in Spanien einplanen?
Die meisten Käufer sollten etwa 10 bis 12 % zusätzlich zum Kaufpreis einkalkulieren, um Steuern, Anwaltskosten, Notargebühren und Grundbuchkosten abzudecken.
Was ist die größte versteckte Kostenfalle?
Bei Bestandsimmobilien in Andalusien ist die Grunderwerbsteuer meist die größte zusätzliche Ausgabe.
Sind Anwaltskosten notwendig?
Absolut. Eine unabhängige Rechtsberatung schützt Käufer vor Schulden, Problemen mit Baugenehmigungen, Eigentumsfragen und späteren kostspieligen rechtlichen Komplikationen.
Sind Neubauten günstiger als Bestandsimmobilien?
Nicht unbedingt. Obwohl sich die Steuerarten unterscheiden, sind die gesamten Kaufkosten häufig sehr ähnlich.
Fazit
Der Kauf einer Immobilie in Spanien kann für viele Menschen eine der besten Entscheidungen für ihre Lebensqualität sein.
Wer sich jedoch ausschließlich auf den Angebotspreis konzentriert, unterschätzt oft die tatsächlichen Gesamtkosten.
Steuern, Anwaltskosten, Notargebühren und Grundbuchkosten summieren sich schnell, wenn diese nicht von Anfang an transparent erklärt werden.
Bei Hayes Homes erhalten Käufer frühzeitig ehrliche Beratung, damit sie realistisch planen und mit Vertrauen voranschreiten können.
Wenn Sie planen, eine Immobilie an der Costa del Sol zu kaufen, sprechen Sie mit Hayes Homes, um vor den ersten Besichtigungen eine realistische Aufstellung der tatsächlichen Kaufkosten zu erhalten.